Test Alienware AW3926QW: Weltneuheit mit RGB-Stripe-Tandem-OLED
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Reaktionszeiten

165 Hz (5120 × 2160)

Wie nicht anders zu erwarten, sind die Reaktionszeiten bei einem OLED-Panel phänomenal schnell. Obwohl wir die 0,03 ms mit unserem Mess-Equipment nicht erreichen, gibt es an der Schnelligkeit nichts auszusetzen. Wir messen den Schwarz-Weiß-Wechsel (0–255) mit 0,4 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 0,4 ms. Der Mittelwert über alle Messpunkte liegt bei 0,7 ms.

Diagramm: Extrem schnelle Reaktionszeiten
Extrem schnelle Reaktionszeiten
Diagramm: Nur unbedeutende Überschwinger
Nur unbedeutende Überschwinger

Insgesamt können die Messwerte als ausgezeichnet gewertet werden. Obwohl wir bei den Überschwingern vollkommen unbedeutende Ausschläge bei einigen Werten ermitteln, ist das zu vernachlässigen. Das Ergebnis ist auch hier überzeugend.

Zusammenfassung

330 Hz (5120 × 2160) Dual-Modus

Auch mit 330 Hz ändert sich an den Reaktionszeiten nichts. Wir messen den Schwarz-Weiß-Wechsel (0–255) ebenfalls mit 0,4 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 0,4 ms. Der Mittelwert über alle Messpunkte liegt bei 0,7 ms.

Diagramm: Extrem schnelle Reaktionszeiten
Extrem schnelle Reaktionszeiten
Diagramm: Nur unbedeutende Überschwinger
Nur unbedeutende Überschwinger

Insgesamt können die Messwerte als ausgezeichnet gewertet werden. Obwohl wir bei den Überschwingern ebenfalls vollkommen unbedeutende Ausschläge bei einigen Werten ermitteln, ist das zu vernachlässigen. Das Ergebnis ist auch hier überzeugend.

Zusammenfassung

Latenzzeit

Die Latenzzeit (auch Input-Lag genannt) eines Monitors ist insbesondere beim Spielen ein wichtiger Faktor, da sie beeinflusst, wie schnell Eingaben (z. B. Mausbewegungen oder Tastenklicks) auf dem Bildschirm angezeigt werden. Ein Wert von unter 5 ms kann als sehr gut angesehen werden und ist ideal für professionelles Gaming und E-Sport, da sie schnelle Reaktionen erfordern. 5 bis 10 ms eignen sich noch für ambitionierte Spieler und Videobearbeiter. Als durchschnittlich sind 10 bis 25 ms anzusehen, was für die meisten Nutzer ausreichend für alltägliche Aufgaben ist. Ab 25 ms können bei schnellen Bewegungen Verzögerungen auftreten, wodurch solche Zeiten für anspruchsvolle Anwendungen nicht mehr empfehlenswert sind.

Lag-Messungen

ie wurden in der nativen Auflösung (5120 × 2160) bei 60, 120 und 165 Hz sowie mit 2560 × 1080 bei 330 Hz am DisplayPort durchgeführt.

Gaming

Als klassischer Gaming-Monitor bringt der Alienware AW3926QW eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hz mit. Im Dual-Modus erreicht sie als Maximum 330 Hz. Der Markt wird derzeit von immer mehr OLED-Modellen mit hohen Bildwiederholraten bereichert – dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass sich solche Frequenzen nur mit entsprechend leistungsstarken Grafikkarten oder bei Einsatz von (Multi) Frame Generation ausreizen lassen. Erfreulich ist, dass er die vollen 165 Hz nicht allein über DisplayPort erreicht: Dank HDMI 2.1 steht diese Frequenz auch über den HDMI-Anschluss bereit – anders als bei vielen Konkurrenten, die hohe Bildraten auf DisplayPort beschränken.

Auf der Synchronisationsseite beherrscht der Alienware AW3926QW sowohl VESA Adaptive Sync als auch AMD FreeSync Premium Pro. Hinzu kommt eine offizielle G-Sync-Kompatibilität: Das Display wird korrekt als solches erkannt, was wir mit der G-Sync-Pendulum-Demo überprüft haben – Tearing trat dabei in keinem Moment auf. Adaptive Sync lässt sich dabei nicht über das OSD steuern; die Aktivierung erfolgt stattdessen im Grafikkartentreiber.

Tearing-Test
Tearing-Test

Unter Blur Busters haben wir einige Tests durchgeführt, um eine Aussage über das Auftreten von Ghosting oder Korona-Effekten treffen zu können. Die Bewegungsschärfe ist bei 165 Hz als noch gut zu bewerten. Bei 120 Hz ist der Unterschied nur geringfügig schlechter. Mit 330 Hz ist faktisch keine Unschärfe auszumachen, und die Ufos sind knackig scharf. Bei 60 Hz ist die Darstellung der Ufos sehr unscharf. In der Praxis sind Ghosting-Effekte mit keiner der genannten Bildwiederholraten erkennbar. Ghosting ist ein Artefakt der Nachlaufbewegung. Es wird durch asymmetrische Pixelübergänge verursacht: Übergänge zwischen zwei Farben können in einer Richtung schneller sein als in der anderen.

Korona-Effekte konnten wir weder bei 60 noch bei 120, 165 oder 330 Hz wahrnehmen. Koronas sind Nachzieheffekte, die durch die Beschleunigung der Reaktionszeit (Overdrive) verursacht werden. Die Pixel können über ihren endgültigen Farbwert hinausschießen, bevor sie zurückspringen, was zu einem hellen, inversen Geisterbild führt.

Für Gamer ist der Alienware AW3926QW Genre-unabhängig eine ausgezeichnete Wahl.

Gaming-Zusatz-Features

Der Alienware AW3926QW verfügt über Modi für Ego-Shooter (FPS), „Multiplayer Online Battle Arena“ (MOBA), Echtzeitstrategie (RTS), Rollenspiele (RPG) und Sport (SPORTS). Des Weiteren gibt es die Modi „Spiel 1 bis 3“, in denen persönliche Anpassungen gespeichert werden können.

In diesem Bereich ist auch die Funktion „Spiel verbessern Modus“ untergebracht. Hiermit kann ein Timer oder die Bildrate eingeblendet werden. Zudem ist es möglich, die Ausrichtung des Bildschirms einzustellen. Mit „Dunkelstabilisierung“ können Details in dunklen Bereichen verstärkt werden. Für Konsolen bietet das OSD einen speziellen „Konsolenmodus“.

„Alienvision“ bringt drei Modi mit sich, die individuell angepasst werden können. „Modus“ erlaubt die Auswahl zwischen „Nacht“ und „Chroma“. „Nacht“ wählt man, um Objekte in der Dunkelheit deutlicher zu erkennen, und „Chroma“, um eine thermische Farbpalette zur Anzeige von Temperaturschwankungen in der Szene zu verwenden. „Größe“ weist ein Nahbereichsfenster auf, und „Schärfe“ passt die Schärfe im Nahbereichsfenster an, während „Position“ die bevorzugte Position des Nahbereichsfensters definiert. „Zoom“ dient zur Anpassung des Zoomverhältnisses, das eine vergrößerte Ansicht des Objekts liefert, und „Deckkraft“ ermöglicht die Transparenz des Nahbereichsfensters.

Unter der Funktion „Fadenkreuz“ gibt es verschiedene Stile und Fadenkreuzfarben. Auch eine dynamische Anpassung entsprechend der Hintergrundfarbe ist möglich.

Sound

Der Alienware AW3926QW verfügt über keine Lautsprecher, dafür aber über einen Kopfhörerausgang an der Gehäuserahmenunterseite. Die Maximallautstärke war unter Windows 11 aus unserer Sicht jedoch zu leise. Getestet haben wir dies an zwei unterschiedlichen PCSystemen. Dabei wählten wir sowohl unter Windows als auch im OSD des Monitors jeweils die volle Lautstärke aus.

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