Test Monitor Samsung 2493HM
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Setup – Teil 2

Im Handbuch sind hierzu folgende Erläuterungen zu finden: Sie können die Größe des auf Ihrem Monitor angezeigten Fensters ändern. Normal – Die Bildschirmanzeige erfolgt entsprechend dem Seitenverhältnis des jeweiligen Eingangssignals. Breit – Die Bildschirmanzeige erfolgt unabhängig vom jeweiligen Eingangssignal als Vollbild.

Während der Monitor digital an den PC angeschlossen ist, verweigert das OSD jedoch den Zugriff auf diese Funktion bei einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten mit dem Hinweis „not available“. Bei einer ausgewählten Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln ist der Punkt ebenfalls nicht erreichbar, ebenso bei den meisten anderen möglichen Auflösungen, wobei das Bild auf die volle Breite gestreckt wird.

Erst bei 1.280 x 1.024 Bildpunkten schaltet das Display automatisch auf den Modus für das richtige Seitenverhältnis um und gibt den Menüpunkt frei. Gerade bei 1.600 x 1.200 Pixeln wäre es wünschenswert, wenn die Auflösung Pixelgenau dargestellt werden könnte, was leider nicht der Fall ist. Analog angeschlossen funktioniert die seitengerechte Darstellung. Dies ist auch voreingestellt und abschaltbar.

Da im Punkt „Setup“ so viele Unterpunkte vorhanden sind, wurden zwei Menüpunkte auf einer zweite Seite untergebracht.

Mit der Funktion AV-Mode soll das Bild entsprechend der Bildschirmgröße in optimaler Qualität angezeigt werden, wenn über den HDMI- oder DVI-Anschluss ein Videosignal mit 480P, 576P, 720P, 1080i oder 1080P geliefert wird. Im Klartext heißt das: Es ist ein Overscanmodus. Für den PC-Betrieb sollte diese Funktion deaktiviert sein, was sie standardmäßig für den DVI-Anschluss auch ist.

HDMI-Schwarzwert soll eventuell auftretende Bildverschlechterungen durch eine Veränderung des Schwarzwertes, des Kontrastes oder durch das Auftreten von Farbfehlern bei Anschluss eines DVD-Players oder einer Settop-Box ausgleichen.

Samsung 2493hm Monitor 2493hm Osd Setup2
Immer noch der Menüpunkt Setup, diesmal die zweite Seite.

Die Einstellung der selbst konfigurierbaren Taste beschränkt sich auf die gezeigten vier Punkte aus dem OSD: Video-Modi, Farbeinstellungen, Farbeffekte und Bildgröße. Die sinnvollste Auswahl ist wohl die Werkseinstellung, da man so zwischen einer angenehm geringen Helligkeit, wie sie beim Arbeiten optimal ist und einer höheren Leuchtkraft, wie sie bei der Filmbetrachtung angenehm ist, leicht wechseln kann. Allerdings ist das Bild dann natürlich nur im Rahmen der Werkseinstellungen eingestellt. Mehr als ein „Custom Mode“ wäre hier für ambitionierte User eine schöne Erweiterung.

Samsung 2493hm Monitor 2493hm Osd Setup Customized Key
Die Einstellung der selbstdefinierbaren Taste im OSD kann im Unterpunkt „Customized Key“ vorgenommen werden.

Information

Der letzte Punkt im OSD ist das Informationsfenster, welches den aktiven Anschluss anzeigt, die Zeilen und Bildwiederholfrequenz, sowie die aktuelle Auflösung.

Samsung 2493hm Monitor 2493hm Osd Information
Auch ein Informationsbildschirm mit Auflösung und Wiederholrate ist integriert.

Wenn man direkt, also ohne das OSD zuvor zu öffnen, die Lautstärketaste betätigt, dann erscheint ein einfacher Lautstärkebalken, der von 0 bis 100 in Einzelschritten reicht.

Samsung 2493hm Monitor 2493hm Osd Volume
Die aktuelle Lautstärke der integrierten Lautsprecher wird auf dem Bildschirm angezeigt.

Ansonsten wird bei der Pivotstellung die erkannte Lage des Displays mittig eingeblendet. Die selbst definierte Taste blendet das zugewiesene OSD-Untermenü links unten auf dem Bildschirm ein, unabhängig von der eingestellten OSD-Position.

Falls kein Signal ankommt oder ein Signal mit zu hoher Frequenz, so wird auch hier eine passende Meldung auf dem Schirm eingeblendet.

Zusammenfassen betrachtet, ist das OSD sehr übersichtlich und gut zu bedienen. Die automatische Skalierung des Bildinhaltes auf die volle Bildschirmgröße sollte jedoch noch überarbeitet werden und bei allen Auflösungen deaktivierbar sein. Zumindest müsste die Darstellung im korrekten Seitenverhältnis auch bei allen Auflösungen anwählbar sein, wenn der Monitor digital angeschlossen ist.

Die kapazitiven Tasten reagieren sehr gut. Leider hinterlässt man mit jedem Tastendruck seine Fingerabdrücke auf dem Hochglanzrahmen und bei zu viel Druck wackelt das Gerät ein wenig. Bei Dunkelheit ist die Bedienung unmöglich, hier würden beleuchtete Sensortasten Abhilfe schaffen.

Screenmanagersoftware

Auf der mitgelieferten CD sind neben dem übersichtlichen Handbuch als PDF-Dokument noch die folgenden Applikationen zu finden: Acrobat Reader in der aktuellen Version 8, der Monitortreiber, MagicTune, MagicRotation und Natural Color.

MagicTune ist eine Software, mit der die OSD-Einstellungen per Software verändert werden. Bereits bei der Installation weist ein Fenster darauf hin, dass weder alte noch die neuesten Grafikkarten unterstützt werden. Welche Grafikkarten genau gemeint sind, darüber schweigt sich MagicTune aus.

Im weiteren Verlauf der Installation heißt es dann aber, dass die aktuellste Treiberversion am besten wäre, man jedoch auf jeden Fall eine neue Version von MagicTune herunterladen solle, damit man eine kompatible Version zum aktuellen Treibern erhält. Leider entspricht dieses nicht der Realität, da die Software ihre Funktion verweigert. Die Mühe des Downloads und der Installation wird belohnt mit einer Fehlermeldung.

Nach einer kurzen Suche in den FAQs bei Samsung wird klar, wo das Problem liegt. Die modernsten offiziell unterstützten Grafikkarten sind laut Samsung die in den Chipsatz integrierte Intel i945G, nVidias GeForce 7900GT bzw. eine ATI Radeon X1900XT, um nur die Modelle mit der größte Verbreitung zu nennen.

Die vollständige Kompatibilitätsliste für Grafikkarten in Verbindung mit MagicTune ist bei Samsung zu finden.

Wer nicht die bei Samsung genannten betagten Modelle einsetzt, sollte also damit rechnen, dass die Software nicht funktioniert.

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