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TESTBERICHT: HP LP2475w Teil 8


Homogenität

Sowohl die Schwarz- als auch die Weißdarstellung sind bei diesem Gerät sehr homogen und ohne auffällige Verfärbungen möglich. Selbstverständlich muss der Weißpunkt dafür einmal korrekt eingestellt werden. Bei komplett schwarzem Bild ist nur in vollständig abgedunkelten Räumen im linken oberen Bereich eine leichte Aufhellung zu erkennen.

Eine komplett weiße Fläche wird ebenfalls sehr homogen angezeigt. Bei genauerer Betrachtung findet man in den äußersten Ecken, zum Teil abhängig vom Betrachtungswinkel, in einem Radius von wenigen Millimetern leichte Abdunklungen. Diese sind aber nur schwach ausgeprägt und so minimal, dass sie den überaus positiven Eindruck nicht negativ beeinflussen können.

Die Messwerte für die Homogenität des Bildschirms werden, nach einer Kalibration auf einen Helligkeitswert von 140 cd/m², an 15 über den Bildschirm verteilten Punkten ermittelt. Der niedrigste Wert wird in der linken unteren Ecke ermittelt, was einer Abweichung von 18 Prozent zum Zielwert entspricht. Subjektiv kann der Helligkeitsunterschied allerdings nicht wahrgenommen werden.

Da die höchste Abweichung lediglich im unteren Randbereich zu finden ist und die anderen Messpunkte maximal nur bis zu 13 Prozent abweichen, erreicht der HP LP2475w noch eine gute Wertung, auch wenn diese knapp ausfällt. Zudem sind die Messfelder, die den primären Arbeitsbereich abdecken, weitestgehend homogen.

Links ist die Schwarzdarstellung des Monitors zu sehen, im rechten Bild gibt es die Messwerte für die Helligkeitsverteilung.

Ausmessung und Kalibration

HP bewirbt den LP2475w zwar mit einer Farbraumabdeckung von 92 Prozent, vergisst dabei allerdings anzugeben, welcher Farbraum gemeint sein könnte. Weder das Handbuch noch die Internetpräsenz gibt hier einen Hinweis. Verwiesen wird lediglich auf die Fähigkeit im sRGB-Modus für farbverbindliche Arbeiten geeignet zu sein.

Farbraumvergleich

sRGB ist gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner für das Zusammenspiel verschiedener Eingabe- und Ausgabegeräte im Consumerbereich. Zudem geht Windows von sRGB aus, wenn zu einem Gerät oder einer Grafikdatei kein Farbprofil vorliegt.

Viele Farbdrucker arbeiten auf Normalpapier mit dem sRGB-Profil. Auch deshalb ist der sRGB-Farbraum im Gegensatz zum ISOcoated-Druckfarbraum für "Normalanwender" von Bedeutung. Durch die starke Verbreitung der digitalen Spiegelreflexkameras und der zunehmenden Amateurfotografie, haben auch Bilderdienste viele ihrer Belichtungsmaschinen auf den sRGB-Farbraum umgestellt, um dem Kunden die Auseinandersetzung mit speziellen Farbräumen zu ersparen.

Interessant ist der Vergleich zum ISOcoated-Farbraum des Offset-Drucks, da dieser in der Regel dem Mindesten entspricht, was aktuelle Tintenstrahldrucker bewältigen können. Viele moderne Tintenstrahldrucker und Druckverfahren decken darüber hinaus einen noch größeren Bereich ab.

Farbraumvergleich für die Farbräume ISOcoated (blaugrün) und sRGB (rot) mit dem tatsächlich abgedeckten Farbraum des Monitors (schwarz).

Der HP LP2475w kann in diesem ersten Vergleich sofort seine Stärken ausspielen und umfasst offensichtlich die relativ kleinen Farbräume sRGB und ISOcoated zu 100 Prozent. Außerdem ist zu erkennen, dass der Farbraum geradezu gewaltig ausfällt für einen Monitor ohne LED-Hintergrundbeleuchtung, so dass selbst einige Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung neben diesem Ergebnis regelrecht verblassen.

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